Susanne von Gutzeit wurde 1982 in Bochum geboren. Seit frühester Kindheit erhielt sie Musikunterricht bei ihrem Vater, lernte Geige, Klavier und Cello und spielte ab dem 6. Lebensjahr im Familienquartett. Später studierte sie Violine und Viola bei Igor Ozim, Boris Kuschnir, Lukas und Veronika Hagen sowie Thomas Riebl in Köln, Wien und Salzburg. Seit Herbst 2009 lebt sie in Basel und studiert Violine und Streichquartett bei Rainer Schmidt. Als Solistin und Kammermusikerin trat Susanne in vielen europäischen Ländern, in Japan und den USA auf, u. a. beim Rheingau Musik Festival, bei den Festspielen in Salzburg und Mecklenburg-Vorpommern und beim Linzer Brucknerfest. Ihre besondere Leidenschaft gilt der Kammermusik und der zeitgenössischen Musik. 2004 und 2005 nahm sie an Pierre Boulez’ Lucerne Festival Academy teil, seit 2006 ist Mitglied des Österreichischen Ensembles für Neue Musik. 2008 mitbegründete sie das Kilviria Quartett, welches sich neben dem klassischen Quartettrepertoire die intensive Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik zum Ziel gesetzt hat.
Bogdan Bozovic wurde 1985 in Belgrad, Serbien, geboren. Er begann im Alter von fünf Jahren mit dem Geigenspiel, zwei Jahre später erhielt er auch seinen ersten Klavierunterricht. 2002 nahm er sein Studium an der Belgrader Hochschule für Musik bei Vesna Stankovic auf, 2005 wechselte er in die Klasse von Klara Flieder-Pantillon an der Universität Mozarteum Salzburg, wo er 2009 sein Diplom mit Auszeichnung abschloss. Seit Herbst 2009 studiert er Violine und Streichquartett bei Rainer Schmidt an der HSM Basel. Er nahm an Meisterkursen von Michael Frischenschlager, Sung-Sic Yang, Igor Ozim und Pamela Frank teil und wurde zur Open Chamber Music beim International Musicians Seminar Prussia Cove eingeladen. Als Solist und Kammermusiker ist Bogdan in Österreich, der Schweiz, Deutschland, England, Slowenien und Serbien aufgetreten. Dank seiner Lehrerin Klara Flieder spielt er auf einer Violine von Leopold Widhalm aus dem Jahr 1770.
Alexandru-Mihai Bota wurde 1981 in Timisoara, Rumänien, geboren und begann im Alter von 6 Jahren mit dem Violinspiel, bald darauf wechselte er zur Bratsche. Er studierte bei seinem Vater Ionel Bota, bei Gérard Caussé in Madrid und bei Thomas Riebl an der Universität Mozarteum Salzburg, wo er 2008 sein Masterstudium mit Auszeichnung abschloss. Seine Ausbildung wurde durch Meisterkurse bei Nobuko Imai, Wolfram Christ, Veronika Hagen, Hatto Beyerle und Walter Levin ergänzt; im Bereich der Alten und Neuen Musik arbeitete er mit Jordi Savall, Reinhard Goebel, Luciano Berio, Beat Furrer und Johannes Kalitzke. Er spielt regelmäßig mit der Camerata Salzburg und wirkt in Spezialensembles für Alte und Neue Musik mit. Als Solist trat Alexandru-Mihai Bota u. a. im Auditorio Nacional in Madrid, in der Tonhalle Zürich und im Kunst- und Kongresshaus Luzern auf. 2008 mitbegründete er das Kilviria Quartett, welches seit Herbst 2009 bei Rainer Schmidt an der HSM Basel studiert.
David Eggert wurde 1985 in Edmonton, Kanada, geboren. Ab dem Alter von sieben Jahren spielte er im Streichquartett der Familie, und als Solist gewann er fünf nationale Wettbewerbe. Beim Internationalen Cellowettbewerb Antonio Janigro 2008 in Zagreb gewann er den ersten Preis und fünf Sonderpreise; kurz danach gewann er einen Sonderpreis beim Internationalen Cellowettbewerb Naumburg in New York. David studierte bei Lawrence Lesser in Boston, bei Matt Haimovitz in Montreal, und seit September 2008 setzt er seine Ausbildung bei Prof. Clemens Hagen an der Universität Mozarteum in Salzburg fort. Neben seiner solistischen Tätigkeit in Nordamerika und Europa widmet er sich intensiv der Kammermusik; auch hat er bereits zahreiche Werke uraufgeführt. David spielt ein Cello von Niccolo Bianchi aus dem Jahre 1871, das ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wurde.